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Gabriele Büch

Gabriele Büch
La principessa tedesca

400 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03257-5
� 24.90

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Die FAZ schreibt:"Sie ist eine sonderbare Frau; es sind grandiose Elemente in ihr, aber wunderlich durcheinander gewürfelt, und mit Widersprechendem versetzt - sie erläutert mehr als sonst Jemand, wie sich die Extreme berühren." Dieses Urteil von Annette von Droste-Hülshoff gilt Sibylle Mertens-Schaaffhausen, heute fast unbekannt, zu ihrer Zeit aber eine Institution im gesellschaftlichen Leben und auf dem Gebiet antiquarischer Sammeltätigkeit. Respekt und Bewunderung, aber auch Skepsis und Befremden sprechen aus dem Zitat und nehmen damit den Eindruck vorweg, den man nach der Lektüre von Gabriele Büchs umfänglicher Biographie von dieser eigenwilligen Frau gewinnt.

Der General-Anzeiger Bonn schreibt: Als Ludwig Krevel Sibylle Mertens-Schaaffhausen um 1834 in Kreide porträtierte, hatte sich die Tochter eines Kölner Patriziergeschlechts längst einen Ruf als Archäologin erworben. Sie sammelte antike Kunst, begleitete die großen Primadonnen ihrer Zeit am Flügel und pflegte Freundschaften mit Adele Schopenhauer, Ottilie von Goethe und Annette von Droste-Hülshoff.
"Rheingräfin" wurde Sibylle Mertens-Schaaffhausen von dem Berliner Maler Wilhelm Wach und ihren deutschen Bewunderern genannt. "La Principessa tedesca" hieß sie in ihrer späteren Wahlheimat Italien. So lautet auch der Titel einer Romanbiografie, mit der Gabriele Büch dieser außergewöhnlichen Frau jetzt ein Denkmal setzten möchte.
Wobei der Schwerpunkt auf den sorgsam recherchierten Fakten liegt. Um dem Leser mit der außergewöhnlichen Heldin persönlich bekannt zu machen, ergänzt die Autorin das Material mit eigenen Interpretationen, die sich - ebenfalls im Präsens formuliert - nahtlos einfügen.
Gabriele Büch gebührt das Verdienst, eine interessante Persönlichkeit dem Dunkel der Geschichte entrissen und eine immense Fülle an Material akribisch erschlossen zu haben.

„Und wenn es nun ausgespielt ist, dies jammervolle Drama,
was ich Leben nennen soll, so bleibt mir nicht einmal die
erbärmliche Compensation, beim Herabrollen des Vorhanges
rufen zu dürfen: ridete et plaudite! Denn zu lachen gab es
nichts, und zu beklatschen giebt es auch nichts . . .“
Warum soviel Pessimismus und Bitterkeit im Herzen
einer Frau, die verehrt und bewundert wurde?
„Rheingräfin“ nannte man Sibylle Mertens-Schaaffhausen
in Deutschland und „la principessa tedesca“
in Italien. Auf ihren Gesellschaften in Köln und
Bonn, in Genua und Rom traf sich alles, was Rang
und Namen hatte. Sie, die Mäzenin, Sammlerin
und Archäologin zog zugleich Wissenschaftler und
Künstler, Prinzen und Kardinäle, Dichter und Denker
in ihren Bannkreis.
Und doch spielte sich hinter der glänzenden Fassade
ihres �u�eren Lebens eine familiäre Tragödie ab.
Eine unglückliche Ehe und ein aufreibender Prozess mit ihren Kindern warfen Schatten. Einzig ihre Freundinnen: die kluge Adele Schopenhauer, die kapriziöse Ottilie von Goethe und die scharfsinnige Annette von Droste-Hülshoff wussten um ihre Nöte.
Eine Vision gab ihr immer wieder Zuversicht: ein neues Leben in Italien. Wird sich ihr Traum erfüllen?
„Sibylle Mertens gehörte einem reichen bürgerlichen Patriziergeschlecht, der Familie Schaaffhausen in Köln, an, und niemals bin ich
in sp�teren Jahren in Köln gewesen, niemals habe ich den Dom in seinem Ernste, mit seinen großartig harmonischen Linien und mit seinen Tausenden wunderlichen Gestalten und grillenhaften Steinphantomen vor Augen gehabt, ohne an die wunderbare Frau zu denken, die in der Nähe jenes Domes geboren, wie er, eigenartig und fremd in ihrer Umgebung, harmonisch trotz ihrer Wunderlichkeiten, sanft trotz ihrer Herbigkeit, in meinen Erinnerungen so unvergleichlich und so gesondert dasteht, wie der Riesenbau, dessen Schatten
weit hinausragt über ihr Vaterhaus zu Köln“ (Fanny Lewald)
Gabriele Büch, geb. 1943 in Breslau, Studium der Chemie in Greifswald, Forschungschemikerin in der Industrie, 1981 bis
2004 Fachreferentin für Naturwissenschaften an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena, 1987 bis1989 Zusatzstudium für Bibliothekswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. Verschiedene Veröffentlichungen zur Bestandsgeschichte in den Naturwissenschaften und zur Geschichte der Chemie. 2002 erschien ihr Buch „Alles Leben ist Traum“. Adele Schopenhauer. Eine Biographie.

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