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Volker Koop
Kein Kampf um Berlin?
Deutsche Politik zur Zeit der Berlin-Blockade 1948/1949
563 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-02754-0
€ 29.00

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"Sind Ihnen die Kosten zu hoch? Wollen Sie damit etwa die Anregung geben, daß sich die alliierten Mächte aus Berlin zurückziehen sollen?" Als der amerikanische Militärgouverneur Lucius D. Clay am 30. September 1948 den (west-)deutschen Ministerpräsidenten diese Frage stellte, hatte er mit wenigen Worten den Kern damaliger westdeutscher Politik getroffen: Denn die Unterstützung Berlins zur Überwindung der von den Sowjets verhängten Blockade konnte - selbst wohlwollend - allenfalls als zögerlich bezeichnet werden. Der Kampf um die Freiheit Berlins war in den Westzonen in erster Linie ein Kampf ums Geld. Eine unbefangene Bewertung der Dokumente legt die Vermutung nahe: Ohne die permanente massive Einflußnahme General Clays und seines britischen Pendants Robertson hätte manch verantwortlicher westdeutscher Politiker 1948/49 West-Berlin preisgegeben.
Das Buch weist nach: Amerikaner und Briten waren es, die gegen manche deutsche Widerstände die Freiheit West-Berlins erhalten haben und der Stadt damit die spätere für die Wiedervereinigung ganz Deutschlands wichtige Klammerfunktion ermöglichten.
Ausführlich wird das politische Geschehen in Westdeutschland zur Zeit der Blockade mit ihren bis heute reichenden Folgen dargestellt. Zudem beschreibt das Buch erstmals das Denken und Handeln der SED in den elf Monaten der Belagerung Berlins, in denen es ihr eher um Klassenkampf und eine Zementierung der Teilung Berlins ging als um die Linderung der Not der Menschen. Zudem werden die Auswirkungen der Blockade auf ein Großstadtleben ebenso geschildert wie die teils dramatischen Folgen für die Versorgung der Menschen in der sowjetischen Besatzungszone.  



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