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Jürgen Wahl
Von Mazowiecki zu Tusk
Solidarität europäischer Christdemokraten mit Polen
230 Seiten gebunden, ISBN 978-3-416-03323-7
€ 22.00

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„Wenn ein Bewohner des Staates Idaho heute gefragt würde, was er unter Europa verstehe, so würde er sicher Frankreich, Holland, Italien, Deutschland nennen. Weiter nach Osten reicht sein Wissen nicht, und die dort beheimateten Völker erscheinen ihm als ein Gemisch uninteressanter, zurückgebliebener Stämme. Vielleicht liegt bei dieser Versuchsperson eine „historische Verspätung” vor, das heißt ihr Bewusstsein erliegt überholten Denkgewohnheiten, die schon mit der Wirklichkeit im Widerspruch stehen. Nichtsdestoweniger sind die Ansichten dieses Bürgers von Idaho ernst zu nehmen. Sie haben die Beschlüsse der amerikanischen Politiker beeinflusst, denen sich der Verlust der europäischen „Ostmark” zugunsten Russlands nicht als besonders folgenschwere Konzession darstellte.
Während einer langen historischen Epoche häuften sich auch im Westen Europas Geld und Macht, und dort bildeten sich Kulturvorbilder heraus, die später vom Osten übernommen wurden. So sind zum Beispiel Kirchen und Paläste in Polen von italienischen Architekten gebaut worden, die polnische Malerei auf dem Lande entwickelte sich unter dem Einfluss des Barocks, die polnischen Dichter ahmten gern Formen des französischen Verses nach und so weiter. Die Länder Ost- und Ostmitteleuropas waren „arme Verwandte” und wohnten in einer Art Kolonialgebiet. Der Westen verhielt sich zu ihnen nicht ohne gönnerhafte Geringschätzung, und damit unterschied er sich nicht sehr von den allzu schlichten Ansichten des Bürgers von Idaho.” (Czesław Miłosz)  



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