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Walter Hinck
Die letzten Tage in Berlin. Drei Erzählungen
Mit einem Nachwort von Ulla Hahn
80 Seiten geb., ISBN 978-3-416-03346-6
€ 17.90

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„Im zarten Alter von 89 Jahren debütiert Hinck jetzt als Prosaautor mit drei Erzählungen, zu welchen seine Schülerin Ulla Hahn ein herzliches Nachwort gibt. Indes bedarf es solch unterstützender Nobilitierung durch eine im Literaturbetrieb etablierte Kollegin gar nicht, denn der Autor geht durchaus keine unsicheren Anfängerschritte.
Vielmehr löst sich naturgemäß erwartbare Skepsis gegenüber diesem späten Einstieg nach dem Lesen der ersten Seiten auf wie Eis in der Sonne. Gleich einem alten Hasen im Fach baut Hinck seine Texte, dramaturgisch konzis, souverän im Spannungsaufbau, luzige und flüssig, klar, lapidar und prägnant in der Sprache....
Die Erzählungen leden freilich auch von dem außerordentlichen Plot, von dem Grundeinfall, den sämtliche Text variieren, ohne dass von ermüdender Wiederholung die Rede sein könnte. Es geht jeweils um die späte(re) Begegnung eines Menschen mit einer unbewältigten früheren Lebensphase, mit der er sich, veranlasst durch ihre plötzliche Wiedererscheinung in parsona, auseinandersetzen muss. ...
Zentralthema ist die Kontinuität und Indentität, die Einheit der Biographie, in die der/die jeweils Betroffene, will sie/er sie nicht gefährden, eine irritiernde wiederkehrende Vergangenheit integrieren muss. ... Hincks Protagonisten sind so gefestigt, dass der späte Einbruch des Gewesenen sie nicht mehr aus der Bahn wirft ...
Darüber hinaus hat Hinck so gekonnt wie dezent Motive der Weltliteratur in seine Erzählungen eingeflochten...“ (Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger)


Die Frau, die mit ihrem Kind aus der Besatzungszeit in Australien Boden unter den Füßen bekam, kommt aus dem Gleichgewicht, als sie nach ihrer Rückkehr überraschend mit der Familie des englischen Kindesvaters zusammentrifft. Wie wird die nüchterne Tochter die neue Situation meistern? (Begegnung in Seis) – Unvermutet sehen sich die 1938 in die Emigration getriebene Armgard und ihr Berliner Jugendfreund in den USA wieder. Ist Armgards Trauma der letzten Tage in Berlin überwindbar? – Nur dank der Tatkraft der Arzthelferin Irene entschließt sich die Studentin aus der Eifel, das Kind des flüchtig gewordenen „Casanovas“ von Köln zur Welt zu bringen. Welches Gewicht kommt der Hilfe Irenes zu? Eine neue Variante der alten Kreidekreis-Geschichte! (Märchen von den zwei Müttern).
„... Erzählungen, deren jede einzelne Stoff für dickleibige Romane bietet. Denn bei aller Lust an der Erfindung fremder Lebensläufe erweist sich Walter Hinck als Meister der Verknappung...“ (Ulla Hahn)  



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