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Thomas Krämer
Mythos und Kult
Die religiöse Bedeutung der älteren germanischen Runenreihe. Eine strukturalistische Analyse und Deutung
328 Seiten kart., ISBN 978-3-416-004067-9
€ 36.00

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Diese Studie ist die erste strukturalistische Analyse und Deutung der älteren germanischen Runenreihe auf einer dem Gegenstand angemessenen Reflexionshöhe. Ihre These lautet: Das ältere Futhark ist in seiner Abfolge und inneren Struktur die früheste, wichtigste und komplexeste zeichenhafte Darlegung germanischer Religiosität und Weltsicht. Grundlegend für ihr Verständnis ist der enge Wechselbezug von Mythos und Kult.
Bis heute ist der Sinn der Runenreihe kaum entschlüsselt und verstanden – eine erstaunliche Forschungslücke, zu deren Schließung diese Studie einen entscheidenden Beitrag leisten will. Sie verortet sich im interdisziplinären Gebiet zwischen Religionswissenschaft, Germanischer Altertumskunde, strukturalistischer Textwissenschaft und Philosophie. Die Runenreihe ist keine bloße Aneinanderreihung von Einzelvor-stellungen, sondern weist eine komplexe innere Struktur auf, die nur auf geistigem Weg zu erhellen ist. Die geistige Welt des Futharks wird durch eine Bestimmung der Einzelrunen und einer sich jeweils anschließenden geduldigen und schrittweisen Analyse der prozessualen Abfolge in strukturalistischer Methodik untersucht. Entscheidend für die Analyse ist die Einteilung des älteren Futharks in drei Achterreihen/Aettir, denen drei Bedeutungssphären entsprechen. Am Ende der Analyse wird sich zeigen: Die erste Achterreihe wird als zeichenhaft kodifizierte Darstellung germanischer Kosmogonie und Theogonie verstehbar, die zweite als Darstellung germanischer Zeitkonzepte und die dritte schließlich als Darstellung germanischer Anthropologie.
Es ist die Grundüberzeugung dieser Studie, dass jedes eminente geistige Produkt der Vergangenheit immer nur auf geistige Weise erschlossen und erhellt werden kann.

Dr. phil. Thomas Krämer, geboren am 13. Oktober 1958 in Walldürn, Studium der Germanistik und Anglistik in Heidelberg, Promotion in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft. Studiendirektor. Wissenschaftliche Publikationen über Carl Einsteins „Bebuquin“ (1991), Rilkes „Sonette an Orpheus“ (1999) und „Mythos und Ankunft“ (2014), eine Überblicksstudie über das mythische Sprechen in der Moderne, die Hölderlin, Nietzsche, Rilke, George und Benn thematisiert. Im Jahr 2018 ist eine Sammlung von Thomas Krämers Gedichten unter dem Titel „Eisen. Wind. Die Weite“ erschienen.  



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