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Adrian Brücker: Sprache, Erkenntnis und Wissenschaft. Bd. 3

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Beschreibung

Sprache, Erkenntnis und Wissenschaft

Eine Fundamentalanalyse der Möglichkeiten und Voraussetzungen

von Erkenntnis und der logischen Stadien des Erkenntnisprozesses

Bd. 3: Grundriss einer logische-phänomenalistischen

In diesem Band werden die zentralen Probleme der Wissenschaftstheorie auf Grundlage der in den ersten Bänden entwickelten logisch-phänomenalistischen erkenntnis- und sprachphilosophischen Konzeption diskutiert. Diese sind vor allem das Problem der empirischen Basis und ihrer Objektivierbarkeit, wissenschaftliche Erklärung und Vorhersage, Kausalität und (Natur-)Gesetze und ihre Abgrenzung von bloßen Allsätzen/tatsachen, probabilistische „Gesetze“, wissenschaftliche Theoriebildung und die epistemischen Qualitätskriterien wissenschaftlicher Theorien sowie die Frage, ob und wenn ja inwieweit die real existierende Wissenschaft von Relevanz für die Wissenschaftstheorie und –philosophie ist. Als durchgängig wiederkehrendes Problem erweisen sich die „theoretischen Begriffe“, ihre interne Differenzierung und die Frage, welche ihrer Formen epistemisch unproblematisch oder nützlich sind und welche nicht. In diesem Rahmen wird ein neuartiges Konzept der viel diskutierten Kraft- und Masse- Begriffe entwickelt, die typischerweise als Musterbeispiele für unempirische, aber angeblich wissenschaftlich unverzichtbare „t-theoretische“ Terme behandelt werden. Im Gegensatz dazu wird hier die Position vertreten, dass Kraft/Masse im unproblematischen, lediglich empirische Gesetzmäßigkeiten implizierenden Sinne theoretisch sind, dies jedoch auf infinit „verschachtelte“ Weise. Generell werden metaphysisch-unempirische Konzeptionen, u.a. der Kausalität und des Determinismus, zurückgewiesen. Auch im Bereich der Wissenschaftstheorie muss in dieser Hinsicht massive Kritik an weiten Teilen der analytischen Gegenwartsphilosophie geübt werden. Dies gilt auch für die „soziologistische“ Berufung auf das tatsächliche Vorgehen der Wissenschaft(ler). Der Verweis auf deren prognostische und technische Erfolge erweist sich als nicht tragfähig, da diese keineswegs implizieren, dass gleicher oder noch größerer Erfolg mit anderen, z.B. ontologisch sparsameren, Theorien nicht möglich ist. Allerdings zeigt sich auch, dass viele typischerweise für unempirisch gehaltene Größen, mit denen die reale Naturwissenschaft arbeitet, dies nur scheinbar sind, so dass eine Kontrastierung mit einer „korrigierenden“ Wissenschaftslogik hier gar nicht notwendig ist.

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